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Bedlington Terrier



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Jahr 2000 um 1925
Anmerkung :
Der Bedlington Terrier hat heute wie damals nichts an Schönheit und Eleganz verloren.
Wir der Zwinger „vom Idyll" züchten heute noch diese rassetypischen Merkmale,
robuste-, gesunde Bedlinton Terrier wie eh und je .
Natürlich hat sich in den Jahren einiges verändert ,z.B. Trimming aber das Wesen ,was in ihm steckt wird vom Idyll erhalten.


Rassegeschichte

Der Bedlington Terrier ist eine der ältesten Terrier Rassen. Ihre Entstehung geht auf den Anfang des 18.Jahrhunderts zurück und die Abstammung der Bedlington läßt sich bis zum Jahre 1782 zurückverfolgen.

Über seine eigentliche Entstehung gibt es keine einheitliche Auffassungen. Er dürfte auf der Grundlage des damals in den nordlichen Grafschaften Northhumberland, Cumberland und Westmoreland beheimateten „english-Terrier" entstanden und durch späteres Paaren mit dem etwa zeitgleich herausgezüchteten Dandie -Dinmont -Terrier, dem Greyhound, dem Otterhound, angeblich auch dem Stafforshire-Bullterrier und möglicherweise noch anderen Rassen seine hervorstechenden Rassemerkmale erworben haben.

Nach H.. Warnes (einer Bedlington Autorität) „Kennel-Enzyclopoedia" gilt der Maurer Joseph Ainsley (um 1820) als der Züchter der ersten Bedlington Terrier nach modernen Begriffen und gab ihnen nach seinem Heimatstädtchen in Northhumberland 1825 den Rassenamen.
Seine hervorragenden Eigenschaften verdankt der Bedlington-Terrier seinen damaligen Züchtern und Besitzern - Bergleuten und umherziehenden Handwerkern - die ihn insbesondere zur Jagd auf Ratten und Niederwild, aber auch zu Rennen hielten. Seine Größe, Schnelligkeit und Wendigkeit, gepaart mit kompromißlosen Schneid, Furchtlosigkeit, Kraft und Ausdauer, die Eignung zur Arbeit in Flur, Wasser und im Bau sowie die besonders geschätzte Lautlosigkeit bei der Jagd haben ihn hierzu besonders befähigt.
Bereits 1869 schrieb die englische Zeitschrift „ Field " - sie sind sehr schnell und ausdauernd und bei den Bergleuten als Kaninchenfänger und für Hunderennen sehr beliebt. Es sind mutige Hunde, vorzüglich zur Otternjagd. Ich kann mir keinen nützlicheren Hund denken, um die Kaninchen kurz zu halten-. Die Beschreibung des Äußeren entspricht weitgehend den heutigen Bedlington-Terrier
Das Wesen und die Eigenschaften des Bedlington haben sich bis heute erhalten. Er ist immer noch der unempfindliche, harte und zähe Kerl, scharf und wachsam, temperamentvoll und doch ausgeglichen, aufgeweckt, aufmerksam und lernfreudig, dazu außerordentlich anschmiegsam. Sie machen ihn heut zu einem liebenswerten, angenehmen Begleithund, der auch immer wieder seine Qualitäten als Jagd- und Gebrauchshund beweist.
Schon 1866 wurden Bedlington- Terrier auf Ausstellungen gezeigt, 1870 die erste Bedlington Ausstellung als erste Spezialausstellung einer Rasse veranstaltet und bereits 1906 gewann der Champion Cranley Blue Boy im Besitz von Harold Warnes die Ausstellung in Ipswich als bester Hund der Show.
Übrigens war das Trimming der Bedlington Terrier ursprünglich nicht erlaubt. Erst etwa 1890 wurde zunächst das Entfernen toten Haares und schließlich auf Drängen von Liebhabern der Rasse die Formgebung des ganzen Haarkleides gestattet, durch die körperlichen Eigenschaften betont und die Eleganz der attraktiven Gesamterscheinung hervorgehoben wird.
Nach Deutschland kam der Bedlington Terrier erst 1929. Den ersten Zwinger „ von Langenbrück" gründete eine in Langenbrück bei Dresden verheiratete englische Musikstudentin. Nach kriegsbedingtem Rückgang hat sich der Bedlington nicht zuletzt durch Liebhaber mit der Zucht dieser Rasse befasst.
Er erfreut sich heute wieder größerer Beliebtheit.

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